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In
diesem Kapitel werden zunächst kostenpflichtige
Sonderfunktionen für den professionellen Einsatz
erklärt.
In einem
weiteren Abschnitt wird auf die Möglichkeit eingegangen,
Erweiterungsmodule
beim Location Center anzumelden und zu verwenden. Mit
„Add-Ons“ kann das Programm um zusätzliche,
individuelle Funktionen ergänzt werden.
Dies sind die
kostenpflichtigen Sonderfunktionen:
Mit
der Positionsdaten-Archivierung ist eine lückenlose
Überwachung Ihrer gesamten GPRS-Fahrzeugflotte möglich,
auch wenn das Phonetracker Location Center gerade nicht aktiv
ist. In diesem Fall werden alle eingehenden Positionsdaten auf
dem GPRS-Server archiviert und lassen sich bis zu einen halben
Jahr später vom Server abrufen.
Die
Mehrplatz-Fähigkeit des Location Centers ermöglicht
den Einsatz als Dispatcher-Arbeitsplatz im Team. Nur so ist es
zum Beispiel möglich, einen bestimmten Phonetracker von
verschiedenen Arbeitsplätzen aus zu überwachen. Das
Location Center kann auf bis zu 30 Arbeitsplätzen
installiert werden, wobei jeder Arbeitsplatz eine eigene Lizenz
erfordert.
Positionsdaten-Archivierung
und Mehrplatzfähigkeit können selbstverständlich
auch kombiniert werden. Erkunden Sie sich bitte bei Ihrem Händler
oder bei info@phonetracker.de
über die Konditionen.
Ob
und welche Sonderfunktionen Ihre PLC-Lizenz unterstützt,
können Sie unter „zusätzliche
Features“ dem Lizenz-Info-Fenster entnehmen:

Positionsdaten-Archivierung
Für die
Archivierung gelten folgende Regeln:
Die
Archivierung erfolgt auf unserem (oder einem anderen von uns
lizensierten) GPRS-Server
Es werden
ausschließlich Positionsdaten archiviert
Die
Archivierung erfolgt für alle von Ihnen beim GPRS-Server
angemeldeter und zur Archivierung freigegebener Phonetracker
Die
Archivierung erfolgt für jeden angemeldeten Phonetracker
getrennt und tageweise. Daraus folgt, dass Sie archivierte
Positionsdaten immer nur tageweise als Datendatei abrufen können!
Bei einer
normalen Einzelplatz-Lizenz erfolgt die Archivierung nur,
wenn Ihr Location Center beim GPRS-Server nicht angemeldet
ist. Diejenigen Positionsdaten, die an Ihr PLC ausgeliefert
werden konnten, werden also nicht archiviert!
Bei einer
Mehrplatz-Version werden alle eingehenden
Positionsmeldungen archiviert, unabhängig ob und wie viele
Lizenzen einer Mehrplatz-Version beim Server gerade angemeldet
sind. Die Entscheidung, welche fehlenden Positionsdaten zu
einer Mehrplatz-Lizenz ausgeliefert werden sollen, erfolgt erst
bei der Übertragung dieser Daten. So ist sichergestellt,
dass keine Positionsmeldung doppelt ausgeliefert wird!
Archivierte
Positionsdaten können beliebig oft, automatisch oder
manuell, vom Server heruntergeladen werden
Positionsdaten
werden auf dem Server ein halbes Jahr aufbewahrt, danach werden
sie gelöscht.
Damit
Positionsdaten Ihrer Phonetracker archiviert werden, muss der
Server wissen, von welchen Trackern er die Daten
archivieren soll. Dies können Sie dem Server folgendermaßen
mitteilen:
Sie
aktivieren die Archivierung für alle Phonetracker
gemeinsam, indem Sie nachfolgend beschriebenen Dialog in den
GPRS-Einstellungen aufrufen.
Sie
führen eine manuelle
Aktivierung für jeden Phonetracker
einzeln durch (Funktion in der PT-Verwaltung).
Server-Archivierung
für alle Phonetracker
Im Fenster
GPRS-Einstellungen haben Sie über den Schalter
„Server-Archivierung“
Zugriff auf folgendes Fenster:

Über die
beiden oberen Schalter aktivieren oder deaktivieren Sie die
Positionsdaten-Archivierung für alle aktuell beim
GPRS-Server angemeldeten Phonetracker. Kommen später
weitere Phonetracker hinzu, müssen Sie diese entweder
einmalig manuell
zur Archivierung anmelden oder die Anmeldung für alle Tracker
an dieser Stelle wiederholen.
Das Location
Center kann den Download archivierter Positionsdaten
vollständig im Hintergrund erledigen, ohne dass Sie sich mit
dieser Routinearbeit befassen müssen.
Wenn Sie ein
Häkchen bei „automatischer
Download der archivierten Positionsdaten“
setzen, erfolgt die Abfrage, ob archivierte Positionsdaten beim
Server vorliegen, automatisch, sobald nach einem Programmstart
alle GPRS-Phonetracker beim Server angemeldet sind. Danach erfolgt
die Abfrage alle 6 Stunden. Wann die nächste Abfrage erfolgt
können Sie an der Abfrage-Countdown-Anzeige
sehen.
Unabhängig davon kann die Archivierungsabfrage
für alle Tracker auch über den Schalter „Abfrage
starten“ manuell erfolgen.
Welche
Positionsdaten aus der Vergangenheit bei der Abfrage
berücksichtigt werden sollen, können Sie über den
Einsteller zwischen einen und sieben Tagen festlegen.
Die
Download-Automatik lädt auch Daten herunter, die vom selben
Tag stammen! Dadurch kann es vorkommen, dass in der
Protokollverwaltung Daten eventuell doppelt vorhanden sind. Wenn
Sie auf Daten zugreifen wollen, die länger als 7 Tage
zurückliegen, muss dies für einen einzelnen
Phonetrackers innerhalb der PT-Verwaltung manuell erfolgen.
Mit der
zweiten Optionsbox legen Sie fest, was mit den heruntergeladenen
Positionsdaten auf dem Server geschehen soll:
Häkchen
nicht gesetzt: Die Daten bleiben auf dem Server erhalten
Häkchen
gesetzt bei einer Einzelplatz-Lizenz: Die Daten werden nach dem
Download automatisch gelöscht
Häkchen
gesetzt bei einer Mehrplatz-Lizenz: Die Daten werden als
„Gelesen“ gesetzt, können von diesem
Arbeitsplatz also nicht mehr heruntergeladen werden. Bei einer
Mehrplatz-Lizenz ist dieses Häkchen immer gesetzt!
Mit
der Option „Einmalige
Positionsabfrage nach erfolgreicher GPRS-Verbindung“
haben Disponenten größerer Flotten die Möglichkeit,
nach dem Programmstart, global für alle Fahrzeuge,
einmalig eine Positionsabfrage zu starten, sobald die
GPRS-Verbindung zu den einzelnen Fahrzeugen hergestellt wurde. Das
ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Fahrzeuge regelmäßig
Keep-Alive-Meldungen und nur ab und zu Positionsdaten senden, aber
dennoch ein aktueller Standort der Fahrzeuge gefragt ist.
Manuelle
Archivierungsfunktionen für einen einzelnen Phonetracker
Mit diesem
Fenster können Sie für jeden GPRS-Phonetracker die
Archivierungsfunktionen auch selbst erledigen. Außerdem
haben Sie nur über dieses Fenster Zugriff auf Positionsdaten
die länger als sieben Tage auf dem Server liegen.

Das
Fenster öffnen Sie mit dem Schalter „Server-Archivierung“
auf der Tabellen-Seite „Kommunikations-Einstellungen“
in der Phonetracker-Verwaltung eines beim GPRS-Server angemeldeten
Phonetrackers. Ob der Phonetracker gerade verbunden ist (also
Daten liefert) oder nicht, spielt keine Rolle!
Sobald Sie das
Fenster öffnen, fragt das Location Center beim Server nach,
ob die Archivierung für diesen Tracker aktiviert ist oder
nicht und zeigt dies entsprechend an. So hat man also Gewissheit
über den tatsächlichen Status der Archivierung! Mit
dem Schalter „Archivierung
abschalten“ bzw. „Archivierung
aktivieren“ können Sie die
Server-Archivierung für einen einzelnen Phonetracker steuern.
Wenn
Sie unter GPRS-Einstellungen die Positionsdaten-Archivierung für
alle angemeldeten Phonetracker aktiviert haben, müssen Sie
bei einem nachträglich hinzugefügten Phonetracker
die Archivierung an dieser Stelle manuell aktivieren!
Auch bei
abgeschalteter Archivierung haben Sie uneingeschränkten
Zugriff auf die bis dahin archivierten Positionsdaten.
Nach einem
Klick auf den Schalter „Archivliste
abfragen“ wird die angezeigte Tabelle mit
allen für diesen Tracker verfügbaren
Positionsdaten-Archivdateien aufgelistet bzw. aktualisiert.
Wenn Sie nun
auf einen Tabelleneintrag klicken, haben Sie folgende
Möglichkeiten:
Herunterladen
der angezeigten Archivdatei: Während eines Downloads kann
dieses modale Fenster nicht geschlossen werden. Sie können
jedoch den Download mit dem Schalter „Abbruch“
unterbrechen, vorher erfolgt dann noch eine
Sicherheitsabfrage.
Mit der Option „Nach
dem Herunterladen löschen“ (bei einer
Einzelplatz-Lizenz) bzw. „Markierung
für Gelesen setzen“ (bei einer
Mehrplatz-Version) kann ausgeschlossen werden, dass eine
Archivdaten-Datei zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal
heruntergeladen wird.
Löschen
der angezeigten Archivdatei: Mit diesem Schalter wird die
Datei unwiderruflich gelöscht. Bei einer Mehrplatz-Version
ist das Löschen aber nicht möglich!
Nach dem
Herunterladen einer Archivdatei wird in der Tabellenspalte
„Status“
ein erfolgreicher Download eingetragen. Dieser Vermerk gilt,
solange das Location Center läuft und der Schalter
„Archivliste
abfragen“ nicht erneut betätigt wird.

Bei
einer Mehrplatz-Version wird es oft vorkommen, dass die in
Spalte 4 angezeigten Dateneinträge einer Datei nicht mit der
tatsächlichen Anzahl der heruntergeladenen
Positionsdaten übereinstimmen. Es werden beim Download
nämlich immer nur die Positionsdaten berücksichtigt, die
an diese Mehrplatz-Lizenz noch nicht live ausgesendet worden sind.
Mehrplatz-Funktionen:
Für die
Mehrplatzfähigkeit gilt folgende Regelung:
Sie
können bis zu 30 Lizenzen zu einer Mehrplatz-Version
zusammenschließen. Alle Arbeitsplätze einer
Mehrplatz-Version müssen durch eine individuelle
Seriennummer lizensiert werden.
Alle
Lizenzen einer Mehrplatz-Version haben die gleiche
Ausstattungsvariante, unterstützen also gleich viele
Phonetracker.
Es gibt
Mehrplatz-Lizenzen für jeweils 2, 5, 20 oder 100
Phonetracker. Bei letzter Version ist ein eigener Server
erforderlich!
Von der
Server-Version mit 100 Phonetrackern abgesehen, dürfen alle
Mehrplatz-Lizenzen zusammen nicht mehr als 20 verschiedene
Phonetracker beim GPRS-Server anmelden. Sie können aber
einen Phonetracker von mehreren Teilnehmern beim Server anmelden,
so dass eingehende Positionsmeldungen eines Trackers an mehrere
Teilnehmer weitergeleitet werden können.
Beispiel:
Sie möchten zwei 5er-Lizenzen als Mehrplatz-Version
erwerben. Ihre Flotte umfasst 8 Fahrzeuge, insgesamt könnten
Sie aber 10 Fahrzeuge anmelden. Zwei Ihrer Phonetracker (nämlich
„A“ und „H“) sollen von beiden Lizenzen
überwacht werden:
Lizenz 1:
Fahrzeuge A, B, C, D, H Lizenz 2: Fahrzeuge A, E, F, G,
H
Abgesehen von
der Möglichkeit der Mehrplatz-Versionen, Phonetracker doppelt
beim Server anmelden zu können, bietet sie folgende
zusätzliche Funktionen:

Wenn in der
Icon-Leiste der Teilnehmerverwaltung ein grünes Schloss
angezeigt wird, muss dieser Dialog durch eine Passworteingabe
freigeschaltet werden, um Änderungen durchführen zu
können. Das Fenster zur Eingabe des Passworts blendet sich
beim Öffnen der Teilnehmerverwaltung automatisch ein oder
wenn man auf das grüne Schloss klickt. Bei gesperrtem
Dialog können Sie nur mit den Navigationspfeilen zwischen
den vorhandenen Phonetrackern navigieren. Die Freischaltung gilt
immer nur, solange dieser Dialog geöffnet ist.
Nach Eingabe
des korrekten Passworts können Sie den Dialog dauerhaft
entsperren, indem Sie ein leeres Passwort eingeben. In diesem
Fall ändert sich die Farbe des Schlosses von grün auf
rot. Im Auslieferungszustand des PLC ist die Passwortabfrage
deaktiviert.
Positionsdaten-Archivierung: Nutzt
man zusätzlich die Server-Archivierung von Positionsdaten,
ändern sich einige Funktionen in der Abfrage archivierter
Positionsdaten. Genaueres dazu können Sie im ersten
Abschnitt dieses Kapitels nachlesen.
„Chat-Funktion“
zwischen angemeldeten Mehrplatz-Teilnehmern: Zwischen beim
GPRS-Server angemeldeten Mehrplatz-Versionen können
Nachrichten ausgetauscht werden. Die Übertragung der
Nachrichten erfolgt über den GPRS-Server. Dazu ist zunächst
erforderlich, dass jeder Nutzer, der diese Funktion verwenden
will, sich bei der Server-Anmeldung einen eindeutigen Usernamen
(„Nickname“) gibt:

Der
Nickname kann nur verändert werden, solange das PLC offline
ist. Klicken Sie also auf „Verbindung
zum GPRS-Server trennen“, wenn Sie sich einen
Usernamen geben wollen.
Der Schalter „Senden“
in der Funktionsleiste des Hauptfensters hat in der
Mehrplatz-Version zwei Funktionen: Das Versenden von
SMS-Nachrichten wie bisher (aber nur, wenn ein GSM-Modem
verwendet wird) oder das Versenden von Textnachrichten über
den GPRS-Server an einen anderen Teilnehmer:

Wenn
Sie zunächst auf das Symbol „Kommunikationspartner
suchen“ klicken, werden die Usernamen der
gerade beim Server angemeldeten Mehrplatz-Teilnehmer beim Server
abgefragt und in die Empfängerliste eingetragen.
Eine
Textnachricht darf maximal 200 Zeichen umfassen.
Erweiterungsmodule
(Add-Ons):
Durch
zusätzliche Module, sogenannte Add-Ons, ist es nun möglich,
das Programm um weitere, individuell programmierte Funktionen zu
ergänzen. Das Phonetracker-Location-Center selbst wird
dadurch aber nicht verändert – etwa im Gegensatz zu
„Plug-Ins“.
Die
Dokumentation der Schnittstelle zwischen Phonetracker Location
Center und Erweiterungsmodul stellen wir Ihnen gegen Abgabe
eines Non-disclosure-Agreements
(Vertraulichkeitsvereinbarung, NDA) gerne zur Verfügung.
Damit sind Sie prinzipiell in der Lage, sich Ihr
„maßgeschneidertes“ Location Center zu
schaffen.
Sind Add-On-Module vorhanden, ist der
Menüeintrag „Optionen
/ Erweiterungen“ im Hauptfenster des Programms
verfügbar. Ein Klick auf diesen Eintrag öffnet den
Add-On-Manager.

Der
Add-On-Manager zeigt diverse Informationen an, die aus einer
speziellen Konfigurationsdatei gelesen werden:
der Name
der Erweiterung, wobei es sich eine DLL handeln muss.
eine
kurze Beschreibung der Erweiterung
das beim
Aufruf des Moduls verwendete Bild
ob das
Modul beim Programmstart automatisch aktiviert werden soll
Der Klick auf
den Schalter „Add-On-Informationen
abfragen“, zeigt ein Fenster mit Copyright-
oder sonstigen Informationen an, das Bestandteil des
Erweiterungsmoduls sein muss. Soll das Add-On nicht automatisch
beim Start des Location Centers geladen werden, kann man dies hier
nachholen: Die Beschriftung des Abfrage-Schalters ändert sich
dann in „Add-On
laden“.
Der Aufruf
einer Erweiterung erfolgt über den Schalter „Add-Ons“
im Hauptfenster. Sind mehrere Module vorhanden, können diese
über das Drop-Down-Menü aufgerufen werden.

Ein
Erweiterungsmodul darf auch verschiedene Fenster verwenden, die
dann hier mit ihrem gemeinsamen Symbol untereinander aufgeführt
sind.
Das
abgebildete Modul Trace-Lock-Viewer ermöglicht es,
einen Phonetracker mit „Bird's View“, der
Vogelflugansicht von „BingMaps“ in Verbindung mit der
Trace-Lock-Funktion
des LocationCenters zu überwachen.

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