Protokollverwaltung

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Auf dieser Seite:

Protokollverwaltung

Datenfilterung

Adress-Suche

Spur-Erstellung

Protokoll-Einstellungen

 



Fenster der Protokollverwaltung:

Die Protokollverwaltung hilft Ihnen, den Überblick über alle ein- und ausgegangen Informationen zu bewahren.

Die Protokollverwaltung rufen Sie vom Hauptfenster auf

  • über das Menü „Optionen“ mit dem Eintrag „Protokollverwaltung

  • über die Werkzeugleiste mit dem Schalter „Protokoll

  • per Phonetracker-Kontextmenü in der Phonetracker-Liste, wobei im Protokoll nur Meldungen des ausgewählten Phonetrackers angezeigt werden.

Damit wird das Fenster „Sende- und Empfangsprotokoll“ geöffnet:




Wenn Sie im PLC noch keine Nachrichten empfangen oder gesendet haben, ist die Tabelle in der Mitte des Fensters natürlich leer. In der Titelzeile steht in eckigen Klammern der Name der aktuellen Protokolldatei. Nach der Installation des Programms heißt diese Datei standardmäßig „PTLocCenter.pro“.

Bitte beachten Sie, dass diese Protokolldatei jede ein- und ausgehende Meldung enthalten wird, die das Programm nach der Installation erzeugt. Dadurch wird sie immer größer und somit auch immer mehr Speicherplatz vom Arbeitsspeicher Ihres Computers beanspruchen. Ab einem bestimmten Anzahl von Protokolleinträgen schaltet das Protokoll automatisch auf eine Tagesansicht um.


Es ist sehr empfehlenswert, ab und zu eine neue Protokolldatei zu erzeugen oder dies dem Programm zu überlassen.

Das Protokollfenster gliedert sich in vier Abschnitte:

  • Die Funktionsleiste des Fensters. Diese enthält eine Reihe von Schaltern mit folgenden Funktionen:

    • Neu (Neue Protokolldatei laden): Sie können eine andere vorhandene Protokolldatei laden oder eine neue Datei erstellen. Protokolldateien befinden sich normalerweise im Ordner „Logs“ unter „Eigene Dateien\Phonetracker Location Center“. Wenn Sie in der File-Auswahlbox einen noch nicht vorhandenen Namen eintippen, wird nach Rückfrage eine neue Protokolldatei erstellt.

    • Lesen (Protokolldatei schreibgeschützt öffnen): Mit dieser Funktion ist es möglich, eine alte Protokolldatei zu laden, ohne dass neu eintreffende Positionsdaten in dieser Datei gespeichert werden. Neue Einträge werden nun automatisch in die aktuelle Protokolldatei gespeichert. Durch das rot eingefärbte Schloss ist zu erkennen, dass sich die Protokollverwaltung im „Schreibgeschützt“-Modus befindet. Der Schalter „Neu“ ändert seine Beschriftung in „Aktuell“. Ein Klick darauf zeigt wieder die aktuell verwendete Protokolldatei an.



      Der bisherige Schalter „Speichern“ ist weggefallen, da das Programm die Speicherung selbsttätig und automatisch erledigt. Wenn Sie eine Protokolldatei unter einen anderen Namen speichern wollen, müssen Sie dies über den Windows-Explorer erledigen.

    • Protokolldatei exportieren: Diese Schaltfläche hat zwei Funktionen. Mit einem einfachen Klick wird die aktuelle Datei in eine CSV-Datei exportiert, die sich mit Hilfe einer Tabellenkalkulation bearbeiten lässt. Hierbei werden alle Filtereinstellungen übernommen, d.h. die CSV-Datei enthält genau die Datensätze, die angezeigt werden. Haben Sie mehrere Tabellenzeilen selektiert, werden nur diese Zeilen exportiert.
      Als Feld-Trennzeichen dient das Semikolon, dies müssen Sie beim Import in einer Tabellenkalkulation berücksichtigen.
      Das CSV-Exportformat wird als GPS-Datendatei von unserem Google Earth Translator unterstützt!
      Seit der Programmversion 2.1.7.2 ist es möglich, eine vom Programm exportierte CSV-Datei auch wieder als Protokolldatei zu laden, indem man diese einfach in eine PRO-Datei umbenennt.
      Mit dem Pfeil rechts neben der Schaltfläche öffnet sich ein Drop-Down-Menü, mit dem Sie zusätzlich zum Datenexport eine erstellte Spur als KML-Datei speichern können. Eine KML-Datei kann als Spur direkt von Google Earth geladen und angezeigt werden. Dabei werden alle Parameter zur Spur-Darstellung übernommen.

    • Position anzeigen: Falls es sich bei der aktuellen Meldung um ein Positionsbericht handelt, können Sie mit Hilfe dieses Knopfs den Teilnehmer auf der Karte an diese Position platzieren.

    • Neue Spur: Es werden alle Positionsdaten eines Phonetrackers als Spur in der Karte des Hauptfensters angezeigt. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie im Abschnitt Spur-Erstellung.

    • Spur löschen: Eine zuvor angezeigte Spur kann mit diesem Schalter wieder entfernt werden. Wenn Sie eine neue Spur erzeugen, wird die alte Spur automatisch entfernt.

    • Konfigurieren: Mit diesem Schalter öffnen Sie einen Konfigurationsdialog, in dem bestimmte Einstellungen vorgenommen werden können.

    • Sortieren: Mit diesem Schalter können Sie die Reihenfolge der protokollierten Meldungen ändern. Entweder werden die Daten nach Systemzeit oder nach GPS-Zeit sortiert angezeigt. Mit der zweiten Methode können Positionsdaten in die korrekten Reihenfolge gebracht werden, auch wenn Sie zu unterschiedlichen Zeiten beim Location Center eingetroffen sind – zum Beispiel bei der Verwendung der Archiv-Download-Funktion. Meldungen, die an einen Phonetracker gesendet wurden, enthalten keine GPS-Zeitangabe.
      Je nach Sortierung ändern sich Beschriftungen sowie einige Funktionen in der Protokollverwaltung: In der oberen Zeile der Filterleiste wird bei Sortierung nach GPS-Zeit eine Liste der Tage mit vorhandenen GPS-Daten angezeigt.
      Für die Spur-Erstellung spielt die eingestellte Sortierung keine Rolle! Die Positionsdaten werden immer so sortiert, wie sie der Phonetracker generiert hat.

    • Aktualisieren: Dieser Schalter hat jetzt zwei Funktionen.

      • Enthält die Protokolldatei mehr als 25000 Datensätze, werden bei einer Änderung der Filtereinstellungen die Datensätze erst angezeigt, wenn man auf „Aktualisieren“ gedrückt hat. Als Hinweis darauf wird rechts neben der Box zur Datumsfilterung ein blinkender, gelb hinterlegter Text eingeblendet.

      • Sind nach dem Öffnen des Protokollfensters neue Positionsberichte eingetroffen, werden diese nach einem Klick auf „Aktualisieren“ in der Tabelle übernommen. Das gilt natürlich nicht für eine schreibgeschützt geöffnete Tabelle!

    • Hilfe aufrufen: Ein Klick öffnet diese Hilfe-Seite

    • Schließen lässt das Protokollfenster verschwinden

  • Die Filterleiste des Fensters.
    Sollte das Protokoll Datensätze von verschiedenen Tagen enthalten, können Sie über das Menü „System-Datum auswählen“ einen dieser Tage aufrufen. Die Tabellencursor zeigt dann den ersten Datensatz dieses Datums an. Haben Sie den Datumsfilter aktiviert, lassen sich damit nur noch die „sichtbaren Tage“ auswählen.
    Die blauen Pfeile ganz rechts dienen zur Navigation in der Tabelle (erster, vorhergehender, nachfolgender und letzter Datensatz). Hat man eine Spur erstellt, kann man sich mit den Navigationspfeilen in chronologisch richtiger Reihenfolge durch die Punkte eines Spur „hangeln“.

    Mit einem Klick auf den Schalter „Filterung der Daten aktivieren“ wird die Filterleiste in ihrer vollen Größe eingeblendet, etwa wie in der folgenden Abbildung dargestellt.



    Wie hier gezeigt, ist die Filterung zwar aktiviert (Häkchen ist gesetzt), aber es werden alle Datensätze angezeigt
    Sie können die Daten nun nach folgenden Kriterien filtern:

    • Typ der Nachricht: Legen Sie fest, ob alle oder nur bestimmte Meldungen angezeigt werden sollen. Dabei handelt es entweder um empfangene oder gesendete Meldungen. Diese lassen sich über die zugeordneten Menüs nach unterschiedlichen Kriterien noch feiner filtern. Bei den empfangenen Meldungen können Sie beispielsweise festlegen, ob alle (empfangenen) Meldungen, nur Positionsmeldungen, nur Befehlsbestätigungen, nur SMS- oder nur GPRS-Meldungen angezeigt werden sollen.

      Klicken Sie bei „empfangenen Meldungen“ auf den Eintrag „Positionsbericht“, können Sie nun in einer Auswahlbox definieren, welche Art von Positionsmeldungen das Programm anzeigen soll:



      Nachrichten vom Typ „Geschwindigkeitsüberschreitung“, „Notruf“, „Bewegungsalarm“, „Batterie-Alarm“, „Gebietsüberwachung“ und „Eingangs-Alarm“ werden im Protokollfenster unter „Meldungstyp“ mit dem entsprechend dargestellten Bild hervorgehoben.

    • Nachrichten-Teilnehmer: Außer dem Eintrag „alle Teilnehmer“ werden in diesem Menü die Namen aller Phonetracker aufgelistet. Die Liste enthält alle Namen aus der Phonetracker-Verwaltung sowie Namen, die im Protokoll gespeichert wurden. Mit der Auswahl eines Namens werden nur noch die Datensätze dieses Phonetrackers angezeigt.

    • Suche im Nachrichteninhalt: Haben Sie diese Option aktiviert, kann nach Texteinträgen im Nachrichteninhalt gesucht werden. Erst nach einem Klick auf die Lupe wird das Protokoll nach dem eingegebenen Text durchsucht. Bei sehr großen Protokolldateien kann die Suche eine Weile dauern, weil der Nachrichten-Inhalt von der Festplatte gelesen werden muss.

    • Nach Datum filtern: Aktivieren Sie diese Option, werden nur noch die Datensätze angezeigt, die zeitlich zwischen den Eingabefeldern „von“ und „bis“ liegen. Um die Datumseingabe zu erleichtern, besitzt die Tabelle ein Pop-Up-Menü, das mit einem Klick per rechter Maustaste auf einen Tabelleneintrag angezeigt wird:



      Die Einträge „Setze Datum von“, „Setzte Datum bis“ und „Setzte Datumsfilter auf aktuelles Datum“ sind nur anwählbar, wenn man zuvor die Filterung der Daten aktiviert hat (nicht die Datums-Filterung!). Nach einem Klick auf „Setze Datumsfilter auf akt. Datum“ wird automatisch die Tagesfilterung für diesen Tag aktiviert.

    Beachten Sie bitte, dass die Datumsfilterung unterschiedliche Ergebnisse zeigen kann, je nachdem, ob man nach Systemzeit oder nach GPS-Zeit sortiert hat.
    Sie können alle Filtereinstellungen miteinander kombinieren. Aktivierte Filterkriterien werden UND-verknüpft, d.h. es müssen immer alle Bedingungen erfüllt sein, um einen Protokolleintrag anzuzeigen.
    Ändern Sie Filtereinstellungen und enthält das Protokoll mehr als 25000 Datensätze, muss man den Knopf „Aktualsieren“ betätigen, um die Anzeige aufzufrischen. Ansonsten wird die Anzeige sofort aktualisiert.

    Bei sehr großen Protokolldateien (im Allgemeinen ab 100.000 Datensätzen) schaltet das Protokollfenster auf eine Tagesansicht um. Sie bekommen dann nur noch die Positionsdaten eines bestimmten Tages angezeigt. Gründe für die Umschaltung sind der hohe Speicherbedarf der Tabellenanzeige und die notwendige Zeit zur Darstellung gefilterter Daten.
    Bei ausreichend Speicherplatz können Sie die Umschalt-Schwelle bis auf eine maximal mögliche Grenze von 500.000 Datensätzen verschieben. Diese Schwelle lässt sich in der Protokoll-Speicherverwaltung definieren.



    Bei der Datumsfilterung kann nun nur noch nach der Zeit sortiert werden, die Datumsauswahl ist gesperrt!

  • Der Tabellenteil des Fensters:
    Im mittleren Teil des Fensters werden alle Nachrichten (gefiltert oder nicht gefiltert) zeitlich aufeinander folgend aufgelistet. Diese Meldungen sind durchnummeriert (erste Spalte). Die Tabelle enthält außerdem Spalten für den Typ der Nachricht („Meldungstyp“), für den Absender der Nachricht, für den Empfänger der Nachricht und für das Datum und die Uhrzeit, an dem die Nachricht empfangen oder gesendet wurde. Der Eintrag „self“ bedeutet, dass das Phonetracker Location Center Absender oder Empfänger einer Nachricht ist.
    Die Spalte „Spur“ in der Tabelle ist nur von Bedeutung, wenn eine Spur erstellt wurde. Dann werden hier die Datensätze, aus der die Spur besteht, durchnummeriert angezeigt.
    Die Spalte „GPS-Zeit und Datum“ zeigt die GPS-Zeit einer Positionsmeldung an.

    Bei der Zeitangabe im Protokoll handelt es sich um die Computerzeit, bei der die Nachricht erzeugt wird. Bei eintreffenden Positionsdaten ist die GPS-Zeit meistens nicht mit der Computerzeit identisch! Sie können aber unter „Allgemeine Einstellungen“ einen Korrekturwert eingeben, um die GPS-Zeit auf die Ortszeit umzustellen.
    Je nach Sortierung ist entweder die Spalte „Datum/Uhrzeit“ oder die Spalte „GPS-Zeit und Datum“ eingefärbt.


    Adress-Suche per Kontextmenü: Sie können sich über das Kontextmenü der Tabelle zu jeder gültigen Positionsmeldung die zugeordnete Adresse anzeigen lassen. Dazu wird eine Funktion von Google Maps aufgerufen. Nach einigen Sekunden wird die Adresse über ein Meldungsfenster eingeblendet. Die in diesem Fenster angezeigte Position muss aber nicht exakt mit der Position des gesuchten Standortes übereinstimmen. Google Maps liefert immer die Adresse des nächst liegenden Punktes zurück!



    Klicken Sie in diesem Fenster auf den Knopf „Speichern“, wird die ermittelte Adresse als Klartext an den Inhalt des betreffenden Positionsberichts angehängt. Die Adressdaten werden nicht in der Protokoll-Datei gespeichert, sondern in einer „ADR“-Datei unter dem gleichen Namen der Protokolldatei. Exportieren Sie eine Protokolldatei, wird eine eventuell vorhandene Adress-Information in der Spalte „Adress“ eingebunden.

    Bei einem Doppelklick auf einen Positionsbericht in der Tabelle wird die Position dieses Eintrags in der Karte angezeigt.

  • Der Detailbereich des Fensters:



    Die Angaben im unteren Bereich des Protokollfensters ändern sich, wenn man den Tabellencursor in den Datensätzen bewegt. Der eigentliche Inhalt der Nachricht wird in dem Feld links unterhalb der Tabelle als Klartext angezeigt. Dies kann z.B. ein Konfigurationsbefehl sein, den Sie an ein Gerät gesendet haben, ein Positionsbericht oder der Inhalt einer SMS, die Sie erhalten haben.
    Wurde eine Spur erstellt, wird hier unter dem Tabellenreiter „Spur“ der Geschwindigkeitsverlauf der Spur als Diagramm angezeigt.
    Bei einem Positionsbericht werden auf der rechten Seite des Detailbereichs alle relevanten Positionsdaten angezeigt.

    Der in der Abbildung eingetragene rote Pfeil zeigt, dass man beim gelben senkrechten Strich im Detailbereich des Fensters dessen Bestandteile horizontal verschieben kann. So lässt sich z.B. die Breite des Geschwindigkeitsdiagramms vergrößern.

Spur-Erstellung

Bei einer Spur handelt es sich um eine Reihe zeitlich aufeinander folgender gültiger Positionsdaten eines Phonetrackers, die durch eine Linie verbunden werden. Damit das Location Center eine Spur erstellen kann, muss der Tabellencursor auf einem Positionsbericht stehen. Enthalten die Positionsberichte nicht mindestens zwei gültige Positionsdaten, kann keine Spur generiert werden! Die Punkte der Spur werden in der Tabellenspalte „Spur“ in chronologischer Reihenfolge durchnummeriert.

Für eine optimale Spurendarstellung gibt es eine Reihe Faktoren zu beachten:

  • die Anzahl der Punkte, aus denen eine Spur besteht, sollte weder zu gering noch zu groß sein!
    Als untere Grenze können Sie zwei gültige Positionsdaten verwenden, diese werden dann einfach durch eine gerade Linie miteinander verbunden. Für die obere Grenze gibt es theoretisch zwar keine Grenze, der Aufbau des Kartenfensters kann jedoch mit zunehmender Zahl der Spurenpunkte sehr träge und speicherplatz-intensiv werden. Daher wird die Anzahl der Spurpunkte immer auf maximal etwa 2000 Punkte begrenzt. Seit der PLC-Version 2.1.8.3 kann dieser Wert in der Protokoll-Speicherverwaltung zwischen 1000 und 5000 Punkte geändert werden.

  • der Abstand zwischen den Punkten der Spur sollte nicht zu groß gewählt sein, weil die Verbindungslinie sonst nicht dem Verlauf des zurückgelegten Weges entspricht. Verringert man den zeitlichen Abstand zwischen den Meldungen, wird die Spurendarstellung zwar genauer, dafür steigt jedoch das Datenaufkommen und damit die Datenübertragungskosten. Außerdem steigt der Speicherbedarf bei der Anzeige einer Spur, was sich auch auf die Geschwindigkeit des Kartenaufbaus negativ auswirkt.
    Bei einer Datenübertragung per GPRS ist die Einstellung des Timers auf 30 Sekunden ein guter Kompromiss zwischen Genauigkeit und Datenaufkommen bzw. -kosten.

  • die Dauer einer Spur: Falls das Protokoll die Positionsdaten mehrerer Tage enthält, könnten Sie diese vorher zeitlich filtern, um sich nur die Positionsdaten für ein bestimmtes Datum anzeigen zu lassen.
    Einfacher ist es jedoch, dies dem Programm zu überlassen! Beim Klick auf den Schalter „Neue Spur“ erscheint zunächst dieses Fenster:



    Hier werden nun alle Einträge des ausgewählten Phonetrackers chronologisch angezeigt, an dem Positionsdaten vorliegen.
    Das Datum des Positionsberichts an der aktuellen Tabellenzeile ist voreingestellt, kann jedoch abgewählt werden. Sie können selber entscheiden, ob die Spur über mehrere Tage laufen soll, indem Sie diese hinzufügen.

    Eine weitere Möglichkeit, Daten für eine Spur auszuwählen, besteht durch Markieren mehrerer Zeilen im Protokoll.
    Klicken Sie also zunächst auf den ersten oder letzten Positionsbericht für eine Spur und ziehen anschließend die Maus in die gewünschte Richtung zu früheren oder späteren Daten.



    Sobald Sie die Maustaste loslassen, können Sie sich aus den ausgewählten (blau hinterlegten) Protokollzeilen eine Spur erstellen lassen. In diesem Fall wird der Dialog zur Datums-Auswahl nicht angezeigt!

  • das Aussehen der Spur: Über den Schalter Konfigurieren in der Funktionsleiste lassen sich einige Spurenparameter anpassen, z.B. Farbe und Breite der Spur und ob die Fahrtrichtung oder bestimmte Ereignisse als Wimpel in der Spur angezeigt werden sollen.

Auf der Google-Maps-Karte kann immer nur die Spur eines Phonetrackers zur Zeit angezeigt werden. Die folgende Abbildung zeigt eine Spur, aufgezeichnet während einer Fahrt in den bayerischen Wald:



Hier wurde zusätzlich eine HTML-Tabelle eingeblendet, die etwa 25% des zur Verfügung stehenden Platzes der Karte beansprucht.
Wenn Sie auf eine Zeile in dieser Tabelle klicken, öffnet sich an der Kartenposition automatisch ein Info-Fenster mit zusätzlichen Angaben. Bei folgendem Beispiel wurde auf die blau hinterlegte Position 1238 geklickt, die eine Fahrtunterbrechung anzeigt.




In geographischen Zentrum jeder Spur wird ein Informations-Icon eingeblendet. Klicken Sie darauf, werden folgende Daten angezeigt:

  • Anzahl der Punkte, aus denen die Spur besteht

  • die GPS-Zeit, die zwischen der ersten und der letzten Positionsmeldung vergangen ist. Dies funktioniert auch über mehrere Tage hinweg.

  • die tatsächlich zurückgelegte Entfernung in Kilometern als Summe der Abstände aller Positionsdaten.

  • die Durchschnittsgeschwindigkeit. Zur Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit werden die mit den Positionsmeldungen übermittelten Geschwindigkeitsangaben verwendet. Unregelmäßig eintreffenden Positionsmeldungen und Unterbrechungen in der Datenausgabe können dieses Ergebnis verfälschen.

Zur Markierung „besonderer Ereignisse“ können in der Karte farbige Flaggensymbole einblendet werden:
(Achtung: die Farben und Symbole haben sich mit der PLC-Version 2.1.9.0 teilweise geändert!)

  • Anfang der Spur: weiße Flagge

  • Ende der Spur: schwarze Flagge

  • Fahrunterbrechung durch Unterbrechungen (Stillstand oder ähnliches): blaue Flagge

  • Geschwindigkeitsüberschreitung: gelbe Flagge

  • Änderung bei der Überwachung der Zündspannung: grüne Flagge (Zündung ein) bzw. rote Flagge (Zündung aus)

Ob und unter welchen Umständen diese Symbole eingeblendet werden sollen, legen Sie in den Protokoll-Einstellungen fest.
Die gleichen Symbole werden auch im Protokollfenster in der Spalte „Spur“, nachdem die Spur erstellt wurde, angezeigt.
Mit den gleichen Farben werden diese Ereignisse auch in der HTML-Spurentabelle farbig hinterlegt. Außerdem werden bei einem Klick auf die entsprechende Tabellenzelle die Symbole nacheinander erläutert:




Zusammen mit der Spur wird ein Geschwindigkeitsverlauf berechnet und als Diagramm im Detailbereich des Protokollfensters angezeigt. Für oben abgebildete Spur sieht dieses beispielsweise so aus:



Dieses Diagramm ist so skaliert, dass es die höchste vorkommende Geschwindigkeit als oberen Wert der vertikalen Y-Achse anzeigt.
Bewegen Sie den Mauscursor innerhalb des Diagramms, wird die aktuelle Zeit an der Position der senkrechten dunkelblauen Linie auf der horizontalen X-Achse eingeblendet. Klicken Sie auf einen beliebigen Punkt innerhalb des Geschwindigkeitsdiagramms, springt gleichzeitig der Tabellencursor im Protokollfenster an diese Position. Umgekehrt funktioniert das auch: Bewegen Sie den Tabellencursor von einem Positionsbericht der Spur zum nächsten, verschiebt sich die dunkelblaue Linie im Diagramm entsprechend mit.
Die senkrechten hellblauen Linien im gezeigten Geschwindigkeitsverlauf zeigen die Fahrtunterbrechungen an, wie sie in der Karte auch durch hellblaue Flaggen markiert wurden.

Google Maps kann Spuren nur auf seiner zweidimensionalen Landkarte anzeigen. Sie können aber die Daten, aus denen die Spur besteht, als KML-Datei speichern (Funktions-Schaltfläche „Exportieren“) und sich diese damit in Google Earth auch dreidimensional anschauen.



Neben dem Geschwindigkeitsdiagramm wird ein weitere Tabelle namens „Ereignisse“ angezeigt. Hier werden alle in der Karte farbig markierten Vorkommnisse aufgelistet:



Klickt man auf eines dieser Ereignisse, wird automatisch die zugeordnete Position im Tabellenteil des Fensters angezeigt.

Einstellungen zur Protokollverwaltung:

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Konfigurieren“, öffnet sich dieser Einstellungsdialog:



Hier können Sie nun folgendes einstellen:

  • Ob und auf welche Weise automatisch eine neue Protokolldatei angelegt werden soll.
    Selbst bei nur geringen Datenaufkommen wird das Protokoll irgendwann unübersichtlich. Sie können nun mit den Schaltern in der Symbolleiste der Protokollverwaltung selbst eine neue Protokolldatei erzeugen. Besser ist es jedoch, dies dem Programm überlassen, indem Sie die automatische Protokollüberwachung aktivieren. Das Programm kann dann selbsttätig eine neue Protokolldatei erstellen, wenn eines der folgenden Ereignisse auftritt:

    • es ändert sich der aktuelle Tag, die aktuelle Woche oder der aktuelle Monat

    • es sind mehr als 10.000, mehr als 20.000 oder mehr als 50.000 Einträge in der Protokolldatei enthalten

    Trifft eines dieser Ereignisse ein und Sie haben die automatische Überwachung aktiviert, wird die vorhandene Datei gespeichert und eine neue Protokolldatei erstellt. Der automatisch generierte Name dieser Datei hat eine bestimmte Syntax, die das Programm anzeigt. Im dargestellten Beispiel (wöchentlich neue Protokolldatei) hat der Name die Form „Proto_YY-WW.pro“, wobei „YY“ für das Jahr und „WW“ für die laufende Woche steht. Die Syntax dieser vorgegebenen Namen kann man nicht ändern.

  • Mit dem Schalter „Protokoll-Speicherverwaltung“ öffnet sich ein weiteres Dialogfenster:



    Die obersten drei Zahlenangaben dienen lediglich zur Information und lassen sich nicht editieren!

    Die vierte Zahl definiert das „Umschalten auf gefilterte Ansicht“. Wird der hier angegebene Wert der Anzahl Protokolleinträge überschritten, schaltet die Anzeige im Protokollfenster auf eine Tagesansicht um. Es werden dann nur noch die Protokolldaten des angegebenen Tages angezeigt. Der voreingestellte Wert zur Umstellung auf die Tagesansicht beträgt 100.000. Wenn Sie keine Umschaltung auf die Tagesansicht wünschen und Ihr Rechner über ausreichend Speicherplatz verfügt (4 Gbyte RAM empfohlen!), können Sie den Eintrag auf den maximal möglichen Wert von 500.000 Protokollzeilen hochsetzen.

    Mit dem letzten Parameter können Sie angeben, aus wie vielen Spurpunkten eine Spur maximal bestehen soll. Der Wert lässt sich zwischen 1000 und 5000 Spurpunkten einstellen, der Defaultwert beträgt 2000.

    Eine Erhöhung auf über 2000 Spurpunkte ist nur empfehlenswert für PCs mit Vista- oder Windows 7, auf denen Internet-Explorer 9 installiert wurde!



  • Parameter für die Spur-Darstellung:

    • Sie können die Farbe der Spur und die Breite der Spur definieren. Es stehen nur einige besonders auffällige Farben zur Auswahl.

    • Sie können festlegen, ob der Anfang und/oder das Ende einer Spur durch ein Symbol markiert werden sollen. Diese Symbole sind durch eine weiße und eine schwarze Flagge definiert.

    • Sie können sich die Fahrtrichtung innerhalb der Spur anzeigen lassen. Hierfür werden insgesamt 8 Symbole verwendet, die die grobe Richtung anzeigen, also Ost, Südost, Süd, Südwest, West, Nordwest, Nord und Nordost.
      In der Spur werden unabhängig von ihrer Länge maximal ca. 20 Richtungssymbole eingeblendet. Klickt man auf ein Symbol, erhält man als Information die Nummer des Spurenpunktes sowie Datum und Zeit.

    • Wechsel am Zündspannungs-Eingang können durch grüne oder rote Flaggen angezeigt werden. Möglich ist dies bei Phonetrackern, bei denen die Überwachung des Zündspannungs-Eingangs vom Location Center unterstützt wird (z.B. VT-10).

    • Tabelle mit Spur-Einträgen neben dem Kartenfenster anzeigen: Mit dieser Option wird rechts neben dem Kartenbild eine HTML-Tabelle angezeigt. Diese enthält alle gültigen Positionsdaten der Spur in chronologisch richtiger Reihenfolge. Nähere Erläuterungen zur Tabelle finden Sie hier.

  • Protokollfenster im Vordergrund halten:
    Ist diese Option aktiviert, liegt das Protokollfenster stets über dem Hauptfenster des Phonetracker Location Centers. Dieses lässt sich aber dennoch bedienen, sofern es vom Protokollfenster nicht verdeckt ist.

  • Spalte mit Google-Maps-Adressen einblenden:
    Mit Aktivierung dieser Option wird eine zusätzliche, achte Spalte ins Protokollfenster eingefügt. Diese enthält, sofern vorhanden, die aktuelle Adresse bei gültigen Positionsmeldungen. Über das Kontextmenü der Tabelle können Sie diese Adresse für eine einzelne Position abfragen.

  • Pausen-Erkennung und Geschwindigkeitsüberwachung:
    Beim Klick auf den Schalter „Pausen-Erkennung“ ändert sich das Dialogfenster wie folgt:



    Im oberen Bereich des Fensters legen Sie fest, ob und auf welche Weise eine Pausenerkennung erfolgen soll. Unterbrechungen, Stillstande usw. werden dann durch einen blauen Wimpel in der Karte angezeigt. Im Geschwindigkeitsdiagramm wird der Beginn einer Pause durch einen hellblauen senkrechten Strich markiert.
    Im unteren Bereich kann eine Geschwindigkeitsüberwachung aktiviert werden. Bei der ersten und jeder erneuten Überschreitung der festgelegten Geschwindigkeit werden nun gelbe Flaggen auf der Karte eingeblendet. Im Geschwindigkeitsdiagramm wird die Geschwindigkeitsübertretung durch einen gelben Strich markiert.

    Klicken Sie in diesem Fenster auf „Protokoll-Einstellungen“, wird wieder die erste Seite des Dialogfensters angezeigt.

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